Sehbeeinträchtigung bei Kindern: Warnzeichen für Eltern

Auch Kinder können von Sehbeeinträchtigungen betroffen sein – das frühzeitige Erkennen ist wichtig, um ihre Entwicklung zu fördern und auf individuelle Bedürfnisse optimal einzugehen. Unentdeckte Sehbeeinträchtigungen können langfristig einen negativen Einfluss auf das Lernen, die Motorik und das soziale Verhalten der Kinder haben. Daher ist es für Eltern wichtig, auf mögliche Anzeichen von Sehbeeinträchtigungen zu achten, um ihrem Kind die bestmögliche Unterstützung zu ermöglichen. In diesem Artikel erfahren Sie mehr rund um das Thema.

Häufige Anzeichen einer Sehbeeinträchtigung bei Kindern

Sehbeeinträchtigungen bei Kindern bleiben oft lange Zeit unerkannt. Kinder wissen meist gar nicht, dass sie schlecht sehen, und machen sich deshalb nicht bemerkbar. Umso wichtiger ist es, bei einem Verdacht ein genaues Augenmerk auf das Verhalten des Kindes zu legen. 

Zu den häufigsten Symptomen gehören:

  • Schwierigkeiten beim Erkennen von Objekten aus der Ferne, wie beispielsweise beim Lesen von Tafelanschriften oder beim Erkennen von Gesichtern aus größerer Entfernung.
  • Das Zusammenkneifen der Augen oder das Sich-Nah-Hinsetzen an ein Buch oder den Bildschirm, um besser sehen zu können.
  • Häufiges Blinzeln oder Augenreiben, was auf Augenstress oder Unbehagen hinweisen kann.
  • Schielen oder ein ungleichmäßiger Blick.

Wann sollten Eltern einen Augenarzt aufsuchen?

Regelmäßige Augenarztbesuche sind entscheidend, um Sehbeeinträchtigungen bei Kindern frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.Eltern sollten spätestens ab dem dritten Lebensjahr Augenuntersuchungen für ihr Kind in Betracht ziehen. Es wird empfohlen, alle zwei Jahre eine Kontrolle durch den Augenarzt durchführen zu lassen, um eine normale Entwicklung des Sehvermögens sicherzustellen. Diese Empfehlung gilt jedoch nur für Kinder ohne erkennbare Beeinträchtigungen. Wenn Sie Anzeichen bemerken, die auf Sehprobleme bei Ihrem Kind hinweisen – wie etwa häufige Kopfschmerzen, verschwommene Sicht oder Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben in der Schule – sollten Sie nicht warten, sondern zeitnah einen Augenarzt oder einen Kinderarzt aufsuchen.

Darüber hinaus sind regelmäßige Kontrollen besonders wichtig, wenn in der Familie bekannte Augenerkrankungen wie Netzhauterkrankungen auftreten oder wenn ein Geschwisterkind bereits eine Sehbeeinträchtigung hat. Auch bei Frühgeborenen oder Kindern mit Entwicklungsverzögerungen sind häufigere Augenuntersuchungen empfehlenswert, um mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig zu behandeln.

 

Fazit: Unterstützung für Kinder mit Sehbeeinträchtigung

Der Umgang mit einem Kind, das eine Sehbeeinträchtigung hat, erfordert viel Geduld und Verständnis. Es ist wichtig, das Kind entsprechend seiner individuellen Bedürfnisse zu unterstützen. Sehhilfen können dem Kind helfen, die Welt klarer wahrzunehmen und aktiv am Alltag teilzunehmen. Nach einem Augenarztbesuch können Sie sich von ausgewählten Optikern zu den idealen Hilfsmitteln von Eschenbach Optik beraten lassen. Der Eschenbach-Shopfinder hilft Ihnen dabei, einen passenden Optiker in Ihrer Nähe zu finden. Eltern, die auf Anzeichen einer Sehbeeinträchtigung achten und regelmäßige Augenuntersuchungen durchführen lassen, sorgen dafür, dass ihr Kind die bestmögliche Hilfe erhält.


Titelfoto: iStock.com/Irina_Geo